Active Sourcing mit Emojis der Sourcinghack


  Auf Xing oder Linkedin, haben Kandidaten die Möglichkeit, Emojis in ihren Profilen zu hinterlegen. In den meisten Fällen charakterisiert das dort hinterlegte Emoji jedoch keinen aktuellen Gemütszustand (z.B. lachendes oder weinendes Emoji). 

Denn die im Profil hinterlegten Emojis können eine Berufsbezeichnung oder sogar eine Programmiersprache darstellen. 

Hier mal ein Auszug wie folgende Emojis interpretiert werden können:

☁️ Wolke – Cloud Engineers, Cloud Sales Experts, Software Entwickler 

🚀 Rakete – Frontend Experts, Software Engineer, React, Flutter, Javascript

🐍 Schlange – Data Scientist, Data Expert, Python Expert 


Warum x-Ray Suche und Emojis?


Ein wichtiges Kriterium für die Suche nach Kandidaten ist die Hinterlegung von Schlagwörtern bzw. Keywords in deren Profilen. Nehmen wir mal an, wir möchten nach einem Cloud Architekten suchen. Im Regelfall finden wir für ein IT-Profil nicht nur eine weitere Jobbezeichnung, sondern auch Programmierkenntnisse.


Auf Grundlage dieser Informationen kann ein Active Sourcer einen ersten booleschen Suchstring erstellen. Mittels der Suchkette kann dann eine gezielte Suche nach Kandidaten vorgenommen werden.


Ein möglicher Suchstrings wäre wie folgt:


("cloud Architekt“ OR softwareengineer) AND (python OR go OR scala)

 

Damit lassen sich mit hoher Wahrscheinlichkeit diverse Profile finden. Aber findest Du damit auch Profile, die mit dem Emoj einer Wolke gekennzeichnet sind? Du ahnst es schon…


Unter diesen Aspekt kann die Suche mit Emojis für uns richtig interessant werden.


Und wie macht man Active Sourcing mit Emojis?


In der Linkedin oder XING Suchmaske funktioniert die Suche mit Emojis nicht. Das funktioniert auch nicht mit der bezahlungspflichtigen Version, wie LinkedIn Recruiter oder XING Onlyfy bzw. Talentmanager.


Wir müssen also Suchmaschinen, wie Google in Kombination mit der x-Ray Suche verwenden:


www.de.linkedin.com/in intext:cloud

 

Du wirst feststellen, dass die Suchmaschine Google interessante Profile zum Thema Cloud liefert. Bedenke aber, dass Du mit einer Suchmaschine immer auf öffentliche Profile bzw. öffentlich sichtbar gekennzeichnete Profile zugreifst.


Hier hat Linkedin zwar einen Riegel vorgeschoben, aber nach wie vor sind Profile ausserhalb der beruflichen Plattform auffindbar. Und solange es nutzbar ist...


Übrigens: Nicht nur die Wolke ist ein beliebtes Emoji. Versuche s auch mal mit anderen Emojis, wie Hörgeräte, Fahrrad, Laptop, Joystick etc. Du wirst überrascht sein, welche Informationen Du hier finden wirst.



Praxisbeispiel x-Ray Suche der Sourcinghack


Bild zeigt einen X-Ray Suchstring mit einer Schlange als Emoji


Python Entwickler haben in Ihrem Profil öfters Emojis hinterlegt. Sobald Du in Der Suchmaschine die obigen Parameter eingibst, wirs Du feststellen, dass es durchaus vielfältige Ergebnisse geliefert werden.


Beispielsweise habe ich hierunter öffentliche Profile finden, mit folgender Berufsbezeichnung, finden können:


  • DevOps Engineer
  • Master OLPS Expert
  • Python Developer
  • Sr. Software Engineer
  • (Junior) Data Analyst


und dies ist nicht abschließend. 

Intext: Operator und x-Ray Suche

Mal angenommen Du gibst folgendes ein:


site:wikipedia.org intext:recruiting


Dann würdest Du ausschließlich die Wikipedia Seite durchsuchen und zwar nach Artikeln, wo das Wording "Recruiting" auftaucht. Zwar sind wir als Kandidatenfinder nicht direkt in Wikipedia unterwegs, jedoch eher in den Plattformen, wo sich unsere Profile tummeln. Und dazu gehört Linkedin.


Viele machen jedoch den Fehler, dass sie den Aufbau eines Linkedin Profil gar nicht wirklich verstehen (oder eher den Aufbau einer ULR). Denn probiere folgendes gern mal aus:




Bild zeigt Suchfenster mit Angaben zur x-Ray Suche


Prüfe auch Deine Ergebnisse und was siehst Du?

Du wirst Ergebnisse erhalten, die jedoch keine Kandidatenprofile liefern. Sondern mitunter auch Linkedin-Post und Beiträge. Aber aktuell möchten wir ja als Active Sourcer keine Beiträge lesen, sondern Profile finden. 


Deshalb musst Du der Suchmaschine exakt erläutern, welche Seiten durchforstet werden sollen und Du musst auch wissen, WO Profile o.ä. hinterlegt sind. Diese sind unter www.linkedin.com/in zu finden. Deshalb ist das /in notwendig, damit Du auch gezielt Deine Suche vornehmen kannst.